Chronik

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Schulchronik Gwabl-Alkus (1817-1985) Teil III online

Die Schuljahre 1941/42 bis 1945/46.
Ausführlich beschreibt Schulleiter Josef Obbrugger, wie Schüler und Obbrugger Lehrer eingesetzt wurden, den infolge der Kriegswirtschaft auftretenden Mängel, auszugleichen. Das reichte von der Sammlung von Heil- und Teekräutern (Chronik Seite 50 bis 52), Altmetallen, Alttextilien und Wollsachen bis hin zu den Hausammlungen für die verschiedensten „Hilfswerke“ des NS-Regimes. Er gibt Briefe wieder, welche die Angehörigen der Gefallenen Josef Gomig, vlg. Peterer (Chronik Seite 60 u. 61) und Josef Gliber, vlg Plöck (Chronik Seite 69 u. 70) von den militärischen Vorgesetzten erhalten haben. Der Zeitraum seines Wirkens wird unterbrochen von seinem Dienst bei der Deutschen Wehrmacht von September 1943 bis Mai 1945. In den Schuljahren 1943/44 und 1944/45 unterrichteten die Lehrerinnen Erika Riedler und Rosi Obergantschnig. Nach der Heimkehr unterrichtete Obbrugger noch ein Schuljahr an der VS Gwabl. Beispielgebend war sein Einsatz für die aus dem Krieg heimgekehrten Soldaten. Er organisierte Theaterstücke, bei denen die Kriegsheimkehrer auf der Bühne standen. Diese Aufführungen boten den Mitwirkenden Zerstreuung und waren gleichzeitig eine willkommene Unterhaltung für die durch die Folgen des Krieges schwer leidende Bevölkerung. Zusätzlich verfasste Obbrugger noch mehrere heimatkundliche Beiträge.

Schulchronik Abschnitt 3

Schulchronik Gwabl-Alkus (1817-1985) Teil II online

Dieser Zeitabschnitt umfasst die Schuljahre 1939/40 und 40/41. Am Beginn des Schuljahres 1939/40 wurde Oberlehrer Josef Obbrugger von Außervillgraten nach Gwabl versetzt. Er berichtet detailliert über den Schulbetrieb in diesem Zeitraum und wie die nationalsozialistische Ideologie und die Kriegswirtschaft auch die abgelegensten Landschulen erreichte. Zusätzlich verfasste Obbrugger ausführliche heimatkundliche Beiträge. Breiten Raum widmete er der Wiedergabe von historischen Zeitungsberichten und Buchauszügen, welche eine topografische Beschreibung oder geschichtlich bedeutende Ereignisse mit dem Schwerpunkt der Ortschaften im „Hinterbergl“, zum Inhalt haben.

Schulchronik Abschnitt 2

Schulchronik Gwabl-Alkus (1817-1985) Teil I online

Eines der wertvollsten Dokumente im Gemeindearchiv Ainet, welches trotz zweier Weltkriege und mehrerer politischer Systemwechsel in die heutige Zeit herübergerettet werden konnte, ist die Chronik der ehemaligen Volksschulen Gwabl und Alkus. Die Digitalisierungstechnik und das Internet machen es möglich, dieses außergewöhnliche Zeitdokument jedem Interessierten zugänglich zu machen. An der Erstellung der Ausgabe für die Gemeinde-Homepage haben mitgearbeitet: Ruth und Anton Holzer (Transkription der Kurrentschrift), Gertrude Oblasser, (Abschrift im Originalwortlaut), Lois Gomig (Gestaltung der Online-Ausgabe, Bildbearbeitung und Fotobeschriftung). Auf Grund der Größe der PDF Dateien wird die Onlineversion in mehreren Zeitabschnitten unterteilt veröffentlicht.

Der Abschnitt 1 umfasst den Zeitraum von dem Bau des ersten Schulhauses im Jahre 1817 in Alkus bis zum Ende des Schuljahres 1938/39. Beklemmend der Beitrag von Lehrer Josef Riezler. In seinem Bericht beschreibt er in euphorischen Worten den Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 (Seiten 19-21). Riezler unterrichtete in den Schuljahren 1937/38 und 1938/39 an der VS Gwabl.

Schulchronik Abschnitt 1

Aus der Gemeindechronik: Katharina Fluri-Egger vollendet ihr 100. Lebensjahr

Am 3. Oktober vollendete Frau Katharina Fluri-Egger in Balsthal in der Schweiz ihr 100. Lebensjahr. Katharina wurde als das zwölfte von insgesamt vierzehn Kindern beim „Alber“ in Ainet geboren. Ihre Eltern waren Johann Egger, er erwarb im Jahre 1901 die Kleinlandwirtschaft beim „Alber“ und Notburga geb. Bachmann. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie in dem während des zweiten Weltkrieges geführten Kindergarten der Gemeinde Ainet. Wegen der guten Verdienstmöglichkeiten nahm sie am Anfang der 50er Jahre eine Arbeitsstelle in der Schweiz an. Sie lebt heute in einem Seniorenheim in der Gemeinde Balsthal im Kanton Solothurn.

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Aus der Gemeindechronik: Schulhausbau in Gwabl

Im Jahre 1911 wurde für die beiden damals noch selbständigen Gemeinden Alkus und Gwabl ein neues Schulhaus errichtetet. Da man sich in der Standplatzfrage nicht einig war, wurde die Entscheidung auf den Rechtsweg herbeigeführt. Der Oberste Gerichtshof entschied zugunsten des Bauplatzes, wo das Gebäude heute steht. (Gwabl, Hausnummer 20) von der Entfernung zur Schule ungefähr in der Mitte der beiden Gemeinden. Von der Bauausschreibung bis zur Übergabe des Objektes vergingen lediglich neun Monate!!!
Die Mauererarbeiten führte Baumeister Ortner aus Lienz aus. Die anderen bauausführenden Firmen sind nicht bekannt. Lehrer war zu diesem Zeitpunkt Johann Frotschnig, der bereits seit dem Schuljahr 1903/04 an der Volksschule in Alkus gewirkt hatte.

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Aus der Gemeindechronik: Josef Haidenberger, der erste Gefallene des II. Weltkrieges aus Ainet

Josef Haidenberger, (geb. Brunner), der „Sattler-Seppl“, fiel gleich in den ersten Tagen des Polenfeldzuges. Bei der Entschärfung einer von der Polnischen Armee verminten Brücke, explodierte ein Sprengsatz, dabei wurde Senfgas freigesetzt. An den Folgen dieser Vergiftung erlag er ein paar Tage später. Seine Einheit war das Gebirgs-Pionier-Bataillon 82. Als Adoptivsohn des Sattlerwirtes Alois Haidenberger erbte er den sogenannten „Sattler-Laden“. Das Gebäude mit der heutigen Hausnummer Ainet 87 erhielt im Volksmund diese Bezeichnung, weil darin über Jahrzehnte eine Gemischtwarenhandlung betrieben wurde. Das Haus erbten seine Geschwister. Die Nachkommen seiner Schwester Maria „Miedl“ Egartner, geb. Brunner, besitzen es heute noch.

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Aus der Gemeindechronik: Landessieg des Büchereiteams Ainet

Das Büchereiteam Ainet mit den Mitarbeiterinnen Angelika Mühlburger und Martha Obertscheider gewann den landesweit ausgeschriebenen Projektwettbewerb „Ein Buch wird lebendig“. Im Mittelpunkt des Aineter Beitrages stand das Buch: „Tranquilla Trampeltreu die beharrliche Schildkröte“, dessen Handlung gemeinsam mit den Kindern und freiwilligen Helfern erarbeitet und kreativ umgesetzt wurde. Die Preisübergabe erfolgte am 23.11.1992 im Publikumsstudio des ORF Tirol. Zeitungsartikel zur Verfügung gestellt von Josef Obertscheider.

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Aus der Gemeindechronik: Neue Instrumente für die Musikkapelle Ainet

Auf Antrag von Obmann Peter Jester, „Kassen-Peter“, beschloss die Musikkapelle Ainet bei ihrer Jahreshauptversammlung am 26.12.1965 die Umstimmung von der früher üblichen „Hohen Stimmung“ auf die heutige „Normal- oder B-Stimmung“ durchzuführen. Laut Protokoll wurden der Obmann und der Kapellmeister VD Alois Girstmair ermächtigt, sämtliche dafür notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Dieser Beschluss machte es notwendig, dass alle Blasinstrumente durch neue ersetzt werden mussten. Nachdem die Finanzierung nach Rücksprache mit der Gemeinde Ainet gesichert war, wurden am 30. 1. 1966 die neuen Instrumente der Marke MIRAPHONE bei der Firma Tutz in Innsbruck bestellt.

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Aus der Gemeindechronik: XIII. Bezirksfeuerwehrtag in Ainet

Die vor zwei Jahren, am 12.8.1894, gegründete Freiwillige Feuerwehr Ainet wurde mit der Ausrichtung des 13. Bezirksfeuerwehrtages betraut. Im Rahmen dieses Festes segnete Ortspfarrer Johann Kröll die Löschgeräte der Wehr. Die Musikkapelle Oberlienz umrahmte des Fest. In der Gemeinde Ainet bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Musikkapelle.

Zur Bildbeschreibung: Sollte jemand eine der abgebildeten Personen durch mündliche Überlieferung oder schriftliche Aufzeichnung bekannt sein, so wird gebeten diese Information der Gemeindechronik zur Verfügung zu stellen.

Zum Chronikartikel und der detaillierten Bildbeschreibung:

 

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  • 14. Dezember 2019Advent im Dorf
  • 14. Dezember 2019Weihnachtsfeier der Gemeinde Ainet
  • 21. Dezember 2019Advent im Dorf
  • 22. Dezember 2019Fackelwanderung zum Gwabler Kirchl
  • 24. Dezember 2019Friedenslichtausgabe in Ainet und Alkus
AEC v1.0.4
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