Schule

Kindersportspiele 2008 in Schlaiten – Neue Fotos auf der Seite der Sportunion Tirol

Am Freitag, den 20. Juni 2008 fanden auf der Sport- und Freizeitanlage in Schlaiten die Kindersportspiele für Kindergarten- und Volksschulkinder der
Gemeinden Schlaiten und Ainet statt. Auf Initiative vom Schlaitner Volksschuldirektor Johannes Ortner wurden dieses Jahr auch die Aineter Kindergartler und Volksschüler dazu eingeladen.
Fotos: Dora Engeler, Text: Harald Saiger

Fotos auf: www.schlaiten.at
und auf der Seite der Sportunion Tirol


Insgesamt nahmen 113 Kinder an der von der Sportunion Raiffeisen Schlaiten und Ainet organisierten Veranstaltung teil.

Mag. Webhofer von der Sportunion Tirol eröffnete die Kindersportspiele und berichtete, dass letztes Jahr in ganz Tirol nicht weniger als 3000 Kinder an solchen Veranstaltungen teilnahmen.

Im Vordergrund  dieser Kindersportspiele soll Spaß und Freude der Kinder an der Bewegung sein. Zu diesem Zweck wurden 8 Bewegungsstationen (motorische Grundeigenschaften) aufgebaut.

So mussten die Kinder ihre Fähigkeiten beim Slalomsprint, Weit- und Hochsprung, Kettcarparcour bzw. Gehen auf Laufdosen, Zielwurf in Basketballkorb und Dosenschießen, Gleichgewicht halten auf Baumstämmen, Seilspringen, Seilziehen, Sandkübel tragen und  abschließendem gemeinsamen Dauerlauf unter Beweis stellen. Alle Kinder meisterten die gestellten Aufgaben hervorragend und hatten, wie man auf den Fotos sehen kann, auch eine Menge Spaß dabei. Abschließend wurden alle Teilnehmer noch mit Bratwürstl´n und Getränken gestärkt.

Großer Dank gebührt dem Hauptorganisator Panzl Oswald (Obm. Sportunion Raiffeisen Schlaiten), allen Lehrpersonen und freiwilligen Betreuern sowie den Sponsoren TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG und Sportunion Tirol.

Harald Saiger


Der Spass an der Bewegung stand bei den Kindersportspielen 2008 im Vordergrund

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homepage der Sportunion Tirol

 

VS Ainet „Auf den Holzweg gekommen“

Der Lehrausgang „Wald und Wasser“ hatte heuer ein weiteres Thema zum Inhalt, nämlich die Holzbringung. Und wer könnte es den SchülerInnen eindrucksvoller erklären als ein erfahrener Fachmann an Ort und Stelle?
Text und Fotos: Angelika Mühlburger

Waldaufseher Lois Gomig hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Kinder kurzerhand zum gelben Kippmasten verfrachtet, der vom Klassenzimmer aus schon seit längerer Zeit zu beobachten ist. Dort im Gemeindewald nahe dem Moasa Feld unterbrach der Holzarbeiter Hannes Ladstätter seine Arbeit. Vor vielen Jahren sind er und vier seiner Brüder auf den Holzweg gekommen, erzählt er und momentan damit beschäftigt, die Spuren der Verwüstung zu beseitigen, die die beiden "wilden Damen" Paula und Emma im Jänner hinterlassen haben. Das machen er und seine Brüder mit Hilfe von Harvester "Woody 50". Spektakuläre Minuten erlebten die Kinder beim Zuschauen, wie die Baumstämme samt Ästen und Rinde mit der Seilwinde zum Arbeitsplatz gebracht werden, um dort in einem einzigen Arbeitsgang vom Prozessor aufgeklaubt, von den Ästen befreit und auf die gewünschte Länge zugeschnitten zu werden. Der nächste Schritt ist dann schon die Lieferung zum Sägewerk.

Welchen Gefahren Holzarbeiter ausgesetzt sind und wie sie sich dagegen schützen können und müssen, wie man Holzer wird und welche Voraussetzungen dazu benötigt werden, wie sich der Beruf im Lauf der Jahrzehnte verändert und entwickelt hat, welche Geräte früher und heute verwendet werden und eine Menge anderer Fragen wurden besprochen. Stets klang das Bemühen vom Hannes durch, die Schüler Zusammenhänge verstehen zu lassen, die für uns Bewohner einer waldreichen Gegend von Bedeutung sind.

Das war auch die Absicht des Waldaufsehers beim weiteren Verlauf des Lehrausganges. Den Kindern klarzumachen, dass der Wald für ein funktionierendes Zusammenspiel mit unserer Lebensgrundlage Wasser einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf, ist dem Lois ein vorrangiges Anliegen. Dass eine Menge zusätzlicher Informationen die SchülerInnen zu faszinieren vermag, ist dem routinierten Vorgehen des Gemeindeförsters zu danken. 


Die "Drittler" mit Hannes Ladstätter und Waldaufseher Lois Gomig im Moaswald


Die Wurzelstöcke der aufgearbeiteten Windwurfbäume säumen den Weg nach Ainet

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Gut eingefädelt

Dank hervorragender Kontakte zum Institut für Archäologien an der Universität Innsbruck als Folge der Forschungstätigkeiten in unserer Gemeinde konnte an der Volksschule ein tolles Projekt zum Thema „Textile Techniken von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter“ durchgeführt werden.
Fotos: VS Ainet, Text: A. Mühlburger

Im Werkunterricht am Vormittag stand das Herstellen von Spindeln sowie das Verspinnen von Rohwolle zu Fäden auf dem Programm. Die Archäologin Mag. Beatrix Nutz, Fachfrau in Fragen alter textiler Techniken, zeigte den SchülerInnen, worauf es dabei ankommt. Nach dem Muster uralter Spindeln und auch nach der Vorlage des römischen Spinnwirtels, der im Frühjahr 2007 am sog. Franzosenfriedhof in Ainet bei einer archäolog. Prospektion gefunden wurde, formten die Kinder ihre eigenen Spinnwirtel aus Ton. Diese werden vorläufig getrocknet und zu einem späteren Zeitpunkt im offenen Feld- oder Grubenbrand fertiggestellt. Anschließend probierten sie die Technik des Verspinnens von Rohwolle mit Spindeln aus, was einerseits einiges an Konzentration und Geschicklichkeit abverlangte, andererseits Staunen und Freude über das gelungene Werk auslöste.

Am Abend ging Frau Mag. Nutz ins Detail. Viele Jahrhunderte, etliche Jahrtausende zurück in die Vergangenheit entführte sie die Zuhörerschar und zeigte in einer beeindruckenden Präsentation, was für kreative Meister der Textilkunst die Menschen aus der Urzeit bereits waren, mit welchen Materialen sie nahezu kunstvoll umzugehen wussten und wie ausgeklügelt die Techniken, das Werkzeug und die Geräte waren, mit denen sie hantierten.

Im Rahmen einer kleinen Ausstellung und anhand eines Sprangrahmens wurden einige Details aus dem Vortrag für das interessierte Publikum noch deutlicher und begreifbarer. Das Abklären spezieller Fragen wie zum Beispiel das Färben von Textilien und in einigen Teilbereichen auch ein gewisser Erfahrungsaustausch rundeten das Programm ab. Zurück blieb das gute Gefühl, aus einer Fülle von Informationen einen durchaus ungewöhnlichen Einblick in eine Thematik gewonnen zu haben, die seit Jahrtausenden an Aktualität und Brisanz nicht verloren hat: In die Welt der Mode! 

Ausführliche Information zum Thema bietet die "Arbeitsgruppe Bekleidung und textile Techniken (ABT)" des Instituts für Archäologien an:
www.uibk.ac.at/urgeschichte/urgeschichte/abt/copy_of_abt.html

 


Die Archäologin zeigt den Schülern auf was es ankommt


Übung macht den Meister

 


Weben mit dem Sprangrahmen

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Ausschreibung – Logowettbewerb für die Bibliothek der VS Ainet

Gesucht wird ein Name für die Bibliothek der VS Ainet.
Als einprägsamer Schriftzug –kombiniert mit graphischen oder bildnerischen Elementen, oder auch nicht!- soll das Logo die Schulbibliothek auf markante Weise repräsentieren.

Das Logo wird zum Kennzeichnen der Bücher verwendet, für Schriftverkehr, Aussendungen, Sponsorenkontakte und dgl. Weiters soll es als Möglichkeit zur Identifikation mit und Zugehörigkeit zur Schulbibliothek Ainet dienen oder ganz einfach nur die Einmaligkeit derselben zum Ausdruck bringen!
 
Eine Besichtigung der Schulbibliothek mit ihrem Umfeld und ihren Gegebenheiten zur Information oder Inspiration ist möglich, allerdings wird um Voranmeldung gebeten. Kontakt siehe weiter unten.
 
Teilnahmeberechtigte:
  • Alle in der Gemeinde wohnhaften Bürgerinnen und Bürger, ohne Altersgrenze
  • Jeder, der jemals in Ainet und/oder Gwabl die Schule besucht hat
  • Teams aus oben genannten Personen
  • Pro Person sind mehrere Entwürfe teilnahmeberechtigt
 
Form der Einreichung:
  • Alle Techniken sind erlaubt.
  • Entwurf auf Papier, Format A4
  • Anonyme Einreichung: Die Einreichung wird vom Autor selbst mit einer 6-stelligen Nummer gekennzeichnet. Der Einreichung beigelegt ist ein geschlossenes, mit der Nummer beschriftetes Kuvert mit Namen und Adresse des Einreichers als Inhalt.
 
Ende der Einreichfrist:
Freitag, 20. Juni 2008
 
Volksschule Ainet
9951 Ainet 17
Kontakt :
0650 4249564
04853 5552
 
Prämierung:
  • Die drei besten Einreichungen werden mit Geldpreisen prämiert.
  • Der erstgereihte Entwurf wird bei der Eröffnung der Bücherei als Bibliothekslogo präsentiert.
  • Weitere gereihte Werke werden mit Sachpreisen honoriert.
 Bedingungen:
  • Der Einreicher muss Urheber des Entwurfes sein und über alle Rechte am Entwurf verfügen.
  • Prämierte Einreichungen gehen in das Eigentum der Bücherei über, nicht prämierte Einreichungen werden retourniert.
  • Prämierte Einreichungen können untereinander oder mit anderen Vorlagen von der Bücherei beliebig kombiniert werden.
  • Mit der Teilnahme gestattet man die Veröffentlichung des Entwurfes im Rahmen des Wettbewerbes.
  • Alle Entwürfe werden bei der Eröffnung der Schulbibliothek ausgestellt.
 Jury:
  • Eine Jury aus erfahrenen Erwachsenen aus den Bereichen bildnerische/graphische Gestaltung und Büchereiwesen wählt eine Anzahl von Kreationen aus.
  • Ein Team von Kindern und Jugendlichen reiht die ausgewählten Werke und ermittelt so den Gewinner des Wettbewerbes.
  • Sollte sich ein Splitting zweier Entwürfe herausstellen, beispielsweise von Einsender A gewinnt die Bildkreation und von Einsender B die Textkreation, teilen sich beide Gewinner den Hauptpreis.
Die Durchführung des Wettbewerbes wird von der Raiffeisen Landesbank Tirol unterstützt.


Der Besuch der Schulbibliothek ist für die Schüler immer wieder spannend…


… aber auch eine Oase der Ruhe

Instrumentenvorstellung in der Volksschule.

Da eine Musikkapelle immer Nachwuchs braucht, führten wir heuer ein eher schwieriges, aber sehr schönes Instrument vor: Das Waldhorn.
Der Musiklehrer Moser Hans erzählte gekonnt über die Geschichte dieses Instrumentes, z.B: dass es das älteste Instrument und früher zu Jagdzwecken verwendet wurde. Wenn man ein Horn ausrollen würde, wäre es über fünf Meter lang, das faszinierte die Kinder besonders!

Anschließend durfte jeder einmal in das Instrument hineinspielen, was besonders Spaß machte. Es waren auch schon einige ganz anständige Töne dabei!
Die Veranstaltung dient hauptsächlich, Kindern in netter Runde den ersten Kontakt zu Instrumenten zu ermöglichen und in Folge auch Interesse zu wecken!

Wir bedanken uns bei Ulfi Volcan, die uns immer die Zeit und Räumlichkeiten der VS zur Verfügung stellt!

Wer ein Instrument erlernen will, soll sich bald möglichst bei Ausschussmitgliedern der MK Ainet oder beim Jugendreferent Robert Gomig erkundigen!
Das Instrument wird natürlich von der Kapelle bereitgestellt.

Momentan freie Instrumente:

Schlagzeug (Pauken,div.Trommeln, Stabspiele), Flügelhorn, Klarinette, Horn, Tenorhorn, Tuba)

Der Jugenreferent mit Stellvertreter
Robert Gomig. und Raffael Lukasser

Infos auch in der Hompage der MK Ainet

www.mk-ainet.net/


gebannt lauschen die Schüler den Tönen des Waldhornes

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VS Ainet Innsbruckfahrt 2008 – Tag 2

Was die SchülerInnen heuer wieder bei der Innsbruckfahrt über ihre Heimat in Erfahrung bringen konnten, kann man in dieser Intensität in der Schule nicht lernen. Bestens betreut von erfahrenen Museums-, Zoo- und anderen PädagogInnen wurden die beiden Tage zu einem Ereignis von unschätzbarem Wert. Text: A. MühlburgerFotos: Mühlburger, Volcan

Tag 2:
Nach einer ruhigen, erholsamen Nacht leitete ein köstliches Frühstücksbüfett die Fortsetzung der Entdeckungsreise ein. Beim Morgenspaziergang entlang des Inn genossen die Kinder das herrliche Ambiente der Stadt. Umrahmt von schneeweißen Gipfeln, die in einen klaren, blauen Himmel ragten, ließ sie extra für uns an diesem Tag bei frischer, klarer Luft und strahlendem Sonnenschein ringsum den Frühling sprießen. Mitten drin: Walther von der Vogelweide! Kirchtürme, bunte Häuserfassaden, moderne Bauten, komplizierte Kreuzungen, breite Straßen, Frühlingsblumenrabatten im alten Hofgarten und dann wieder Zeugnisse aus vergangener Zeit.

Das Zeughaus! Schon wieder ein anstrengender Museumsbesuch? Weit gefehlt, denn Dr. Ulla Fürlinger veranstaltete eine Tierralley: "Einfach tierisch!" ging´s zu beim Erforschen etlicher Stationen von Tirols Kulturgeschichte. Mammut, Bären, Biber, Fische spielten genauso eine Rolle wie Adler, Drache, Has und Hund. Und Pferde. Der Bogen wurde gespannt von der Steinzeit bis in die Gegenwart und die Kinder trafen auf bereits bekannte Persönlichkeiten wie Maximilian oder Peter Anich und erfuhren Neues beispielsweise über den Bergbau in Schwaz. Eine gekonnte Präsentation kulturgeschichtlicher Inhalte eingebettet in einem beeindruckend aufbereiteten museumspädagogischen Konzept.
Im Anschluss daran gab´s eine Überraschung: Museumsdirektor Dr. Meinrad Pizzinini lud die Schüler ein, eine Münze zu prägen und nahm sich Zeit, einige Geschichten über "sein" Museum zu erzählen. Z.B. als die Museumsbesucher beim Hochwasser 1985 mit Schlauchbooten aus dem überschwemmten Innenhof gerettet werden mussten… Ob er sich über den Besuch aus seiner alten Heimat Osttirol gefreut hat?

Auf dem Weg zum Mittagessen entdeckten die Schüler an der Sill ein Naturdenkmal mitten in der Stadt: eine Rosskastanienallee. Einen Blick aus der Entfernung auf den Rapoldipark riskiert, Einkaufsgelände Sillpark links liegen gelassen, kurze Mittagspause zur Stärkung eingelegt und weiter ging es noch ein letztes Mal zurück in die Altstadt. Gelegenheit zum Kartenkauf und -schreiben. Schnell noch ein paar Mitbringsel aussuchen und vor allem: Letzte Chance zum Erwerb des Stimmungsringes. Dieses Ding entpuppte sich als praktisches Messgerät zum Abklären der Gefühlslage: "Frau Lehrerin, jetzt hab ich gemischte Gefühle!"

Und weil man – einmal darauf aufmerksam gemacht – immer und überall auf Interessantes stößt, wurde auch noch die Rede von Andreas Hofer vorm Goldenen Adler entdeckt: "Grüaß enk Gott, meine liabn Schbrucker…" . Das war eine optimale Überleitung auf den großen letzten Programmpunkt, denn der Nachmittag war für den Berg Isel mit seinen Attraktionen reserviert. Das Andreas Hofer Denkmal faszinierte ebenso wie das Gelände der Sprungschanze mit der Erinnerungsstätte an Innsbrucks olympische Vergangenheit. Bis zuletzt wurden die Kinder nicht müde, sich für ein Maximum an Informationen zu interessieren und um ein Optimum an Eindrücken zu bemühen. Aufstieg zum Terrassencafe per pedes und bei Sturmböen, von der Aussicht landauf, landab, in die Sillschlucht hinunter und zur Nordkette hinüber nicht genug bekommend … Was für eine bemerkenswerte Schülergruppe!

Das bemerkten sogar die Reisenden und die"Butler" im Orient-Express, als sie beim Wegfahren freundlich der Aineter Schülergruppe zuwinkten! Die Kinderschar erwartete indes energiegeladen, freudestrahlend und schon wieder voller Spannung den Zug, der sie an ihr nächstes Ziel bringen sollte: Zurück nach Osttirol! 


Die "Viertler" mit Museumsdirektor Pizzinini u. Klassenlehrerin VD Volcan

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VS Ainet – Innsbruckfahrt 2008

Was die SchülerInnen heuer wieder bei der Innsbruckfahrt über ihre Heimat in Erfahrung bringen konnten, kann man in dieser Intensität in der Schule nicht lernen. Bestens betreut von erfahrenen Museums-, Zoo- und anderen PädagogInnen wurden die beiden Tage zu einem Ereignis von unschätzbarem Wert.
Text: A. Mühlburger – Fotos: Mühlburger, Volcan

Wie in jedem Jahr war es auch diesmal ein Anliegen der verantwortlichen Lehrerin das Programm so zu gestalten, dass die Kinder ein möglichst buntes Bild von ihrer Landeshauptstadt gewinnen konnten. Bei der Vielfalt an Möglichkeiten ist das kein leichtes Unterfangen! Aber es muss geglückt sein, denn das Interesse und die Aufmerksamkeit, mit der die SchülerInnen der vierten Klasse das Angebot an- und aufnahmen, sprachen eine deutliche Sprache. Wie sich eine Stadt entwickelte, wie sich das Leben in ihr früher abspielte und heute gestalten lässt, was für Möglichkeiten sie bietet und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat, davon eine Menge zu erfahren hatten die Schüler Gelegenheit. Wie die begleitenden LehrerInnen zufrieden feststellen konnten, haben sie diese Gelegenheit auch in einem überdurchschnittlichen Ausmaße genützt. Ein spezieller Dank gilt in diesem Zusammenhang den Sponsoren der Veranstaltung -Land Tirol (Juff und Kulturservice), Gemeinde Ainet, Ortsbauernschaft Ainet- deren Zuschüsse zum Erfolg wesentlich beigetragen haben. 


Bahnhof  in Innsbruck, am Beginn von zwei interessanten Tagen

Tag 1:
In Schloss Ambras tauchten die SchülerInnen in das luxuriöse Hofleben der Renaissance ein. Neugierig gemacht von Dr. Kussner besichtigten, probierten und erfuhren sie alles über Ritterrüstungen, staunten über die wundersame Sammlung in der Kunstkammer und suchten im Spanischen Saal unter allen Tiroler Landesfürsten von Albert von Görz bis Erzherzog Ferdinand II diejenigen heraus, die ihnen bekannt sind. Einblicke in das Privatleben gewährte u.a. auch das Bad der Philippine Welser.

Nach dem Mittagessen marschierten sie durch die Maria-Theresien-Straße (Triumphpforte, Annasäule, Altes Landhaus, Vorboten der Fußball-EM, Baustelle) endlich Richtung Altstadt zum Goldenen Dachl. Nachdem das Territorium „abgesteckt“ war, duften sie zum ersten Mal eine Weile ausschwärmen, sich orientieren und nach diversen Souvenirs Ausschau halten. Bald aber stand schon wieder der nächste Schwerpunkt auf dem Programm: Besichtigung des Domes (In das Innere konnten wir nur einen langen Blick hineinwerfen, gerade so viel, um die Atmosphäre einzufangen und zumindest einen Gesamteindruck zu gewinnen.) und Besichtigung der Hofkirche mit den Schwarzen Mandern und Frauen, der Andreas Hofer Grabstätte, der Ebert Orgel und der Silbernen Kapelle.

Um 16 Uhr wurde die Gruppe bereits von Zoopädagogin Mag. Silvia Hirsch im Alpenzoo erwartet. Schnell hatte man sich auf die Tiere geeinigt, die genauer unter die Lupe genommen werden sollten. Während die Schüler mit gespannter Aufmerksamkeit den Ausführungen von Frau Hirsch folgten, waren die Tiere nur teilweise bis gar nicht an ihnen interessiert: Bär Fritz hatte nur Augen für Bärin Martina und ansonsten: Fütterungszeit! Also hatten die Kinder Gelegenheit die jungen Luchse zu beobachten, wie und vor allem warum sie mit ihren „Beutetieren“, den Ratten, spielten, sahen den Fischotter Küken verschlingen, den fürsorglichen Bartgeier das Futter für seine Familie ins Nest hieven. Frischlinge flitzten aufgeregt im Gehege herum, als sie den Traktor hörten, der mit Nahrungsnachschub daherkam, das Wolfsrudel musste noch warten, aber einige Steinböcke nagten schon genüsslich am gefüllten Futterstand, während die Eulen die Mäuse noch ignorierten, die ihnen praktisch zu Füßen gelegt wurden.

Auf dem Weg ins Hotel musste ein kurzer Fußmarsch durch Hötting bewältigt werden, aber dann war Ausrasten und Entspannung angesagt! Der Tag hatte schon ziemlich lange gedauert, und die Kinder hatten ihn bis jetzt mit bewundernswerter Konzentration bewältigt.

Abendessen und danach auf zum Geistern durch die Stadt! Mag. Ute Lotz-Angerer ließ das mittelalterliche Innsbruck auferstehen, erzählte und zeigte und erklärte unermüdlich, während die Gruppe durch enge Gassen streifte, steile Stiegen erklomm, sich auf Plätzen umschaute. Die Kinder hörten den Nachtwächter sein Lied singen, schlichen durch die Badgasse zum Tränkertörl, entdeckten Reste der alten Stadtmauer, versetzten sich in diverse Rollen vom Henker bis zum Stadtrichter, orientierten sich am Vier-Viecher-Eck an Adler, Löwe, Hirsch und Ross, lauschten nach dem Jammern des Geistes vom Stadtturm. Auf dem Nachhauseweg durch die schmale Höttinger Gasse waren sie dann auf der Hut vor dem Klaubauf. Erzählt man sich doch, der Kurbur aus der Höttinger Klamm frisst die Bubn und die Madln zamm! Und man kann ja wirklich nie so ganz genau wissen …


Aineter Schüler auf Geistersuche in Innsbruck

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Schülereinschreibung LMS Lienzer Talboden

Die Schülereinschreibung für das Schuljahr 2008/2009 findet im Sekretariat der Landesmusikschule Lienzer Talboden (Messinggasse 24) in der Zeit von Montag, 05.05.2008 bis Donnerstag 08.05.2008 jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr und am Freitag, 09.05.2008 von 09.00 bis 12.00 Uhr statt.

Die Anmeldeformulare liegen auch im Gemeindeamt Ainet auf.

Informationen der Landesmusikschule Lienzer Talboden

Folder Tiroler Musikschulwerk

  • 8. April 2020 07:00Sperrmüllabfuhr ABGESAGT!!!!
  • 8. April 2020 14:00Problemstoffsammlung ABGESAGT!!!!
  • 12. Mai 2020Musikschulkonzert der LMS Lienzer Talboden
  • 31. Mai 2020Pfingstkonzert der MK St. Johann i. Walde
  • 15. Oktober 2020Tirols Obstgärten
AEC v1.0.4
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