Die Drittler und Viertler der VS Ainet waren eingeladen, Holzschlägerungsarbeiten im Moorwaldele zu beobachten. Bei dieser Gelegenheit lernten sie eine Menge über zeitgemäße Waldbewirtschaftung. Lesen Sie im Anschluss den Erfahrungsberichtder SchülerInnen!
Waldaufseher Lois Gomig begrüßte uns und stellte uns die Forstarbeiter Markus und Thomas vor. Der Kärntner Thomas bediente den Harvester: Er fällt Bäume, entastet die Stämme, schneidet alle auf die gleiche Länge und räumt vertrocknete und dürre kleinere Bäume weg. Dabei entsteht die Arbeitsgasse. In dieser Arbeitsgasse liegen die Äste, darauf fahren die Maschinen, um den Waldboden zu schonen und die Wurzeln nicht zu verletzen. Im Prozessorkopf ist ein Säge versteckt. Alles erledigt Thomas mitHebeln, Knöpfen und dem Joystick am Schaltpult in der Kabine des Harvesters.Die Hinterräder sind mindestens so groß wie der GWA Lois. Im steilen Geländebraucht ein Harvester manchmal Ketten auf den Rädern, die jeweils 1,5 Tonnenschwer sind.
In der Arbeitsgasse fuhr auch der Schlaitner Markus mit dem Forwarder. Mit diesem Gerät werden die gefällten Stämme gesammelt und zum Lagerplatz gebracht, wo sie abholbereit gestapelt werden.
GWA Lois Gomig zeigte uns die Bäume, die vor ungefähr 70 Jahren aufgeforstet worden sind. Wir gingen kreuz und quer durch den Wald er machte uns auf die kleinen Bäume aufmerksam. Sie sind durch Naturverjüngung von selber gewachsen. Damitdas gelingen konnte, wurde der Wald vor rund 10 – 15 Jahren vorgelichtet.Schließlich führte er uns auf einer Arbeitsgasse zum Lagerplatz, wo Nutz-, Schleif-und Brennholz getrennt gestapelt werden. Dort zeigte er uns, wie man das Altereines Baumes bestimmt, wenn man die Jahresringe zählt.
Ein Tipp zum Schluss: Möchtet ihr auch so ein praktisches Holzarbeitsgerät haben, dann braucht ihr nur 500 000€ ausgeben.
Leider war nur die Hälfte der Schüler bei diesem spannenden Lehrausgang dabei, weil die andere Hälfte krankheitshalber verschlafen hat.